Akupunktur TCM, Laserakupunktur
Akupunktur ist ein wichtiger Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden feine Nadeln oder Laserstrahl an bestimmten Körperstellen gesetzt, um den Energiefluss (Qi) zu steuern und die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers anzuregen.
Kernkonzepte der Akupunktur in der TCM
- Energiefluss (Qi): Die TCM geht davon aus, dass Lebensenergie auf Bahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper fließt. Krankheiten entstehen, wenn dieser Fluss blockiert oder gestört ist.
- Ganzheitlicher Ansatz: Behandelt wird nicht nur das isolierte Symptom, sondern das individuelle Ungleichgewicht des gesamten Menschen.
- Wirkungsweise: Durch den gezielten Nadelreiz werden Blockaden gelöst. Aus westlicher Sicht stimuliert dies das Nervensystem und führt zur Ausschüttung von Botenstoffen (z. B. Endorphinen), die Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen können.
Häufige Anwendungsgebiete
Akupunktur wird sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt:
Schmerztherapie: Chronische Rücken- oder Knieschmerzen, Migräne und Kopfschmerzen.
- Atemwege: Allergien, Asthma und Bronchitis.
- Psychosomatik: Schlafstörungen, Erschöpfung und innere Unruhe.
- Weitere: Magen-Darm-Beschwerden, gynäkologische Probleme und begleitende Krebstherapie.
Diagnose und Behandlung
Eine TCM-Sitzung beginnt meist mit einer ausführlichen Anamnese, die über die rein körperlichen Symptome hinausgeht:
- Puls- und Zungendiagnose: Geben Aufschluss über den Zustand innerer Organe und den Energiehaushalt.
- Ergänzende Techniken: Oft kombiniert mit Moxibustion (Erwärmen der Punkte mit Beifußkraut) oder Schröpfen.
- Lasertherapie idealerweise mit Meridianfrequenzen nach Dr. Manfred Reininger